Einnahmen erfassen Einnahmen dokumentiert Zahlungseingänge/Kundenbelege außerhalb des regulären Rechnungslaufs – z. B. wenn ein Beleg manuell erfasst werden soll, statt aus einem Auftrag heraus eine Rechnung zu stellen. Der Aufbau ist bewusst identisch zu Ausgaben, nur spiegelverkehrt: Kunde statt Lieferant, keine Verknüpfung zu Einkaufsbestellungen. Kopfdaten: Kunde, Belegnummer, Belegdatum, Fälligkeitsdatum, optional Skontofrist (Tage) und Skonto (%). Beleg hochladen: Wie bei Ausgaben lädst du eine PDF-/Bilddatei hoch oder setzt "Ohne Beleg", wenn keine Datei existiert. Positionen: Kategorie, Betrag netto, USt.-Satz (19/7/0 %), Beschreibung – jede Position kann einem Auftrag zugeordnet werden, damit der Erlös in der Auftrags-Nachkalkulation erscheint. Status-Ablauf: ENTWURF → OFFEN → TEILBEZAHLT/BEZAHLT/ÜBERBEZAHLT, ausgelöst durch "Fertigstellen" (vergibt die endgültige Belegnummer) bzw. erfasste Zahlungen. Nach dem Fertigstellen ist der Beleg schreibgeschützt (Auftrags-Zuordnung je Position bleibt änderbar), "Zurücksetzen" funktioniert nur ohne bereits erfasste Zahlung. Zahlung eintragen: Betrag, Zahlungsmethode, Datum, Notiz – Teilzahlungen sind möglich, der offene Restbetrag wird laufend angezeigt. Löschen: Nur im Entwurf oder solange keine Zahlung existiert (GoBD-Sperre danach). Der "Verlauf"-Button zeigt alle Aktionen (Entwurf angelegt, Fertiggestellt, Zahlung erfasst, Auftrag geändert, Zurückgesetzt) mit Datum und Bearbeiter. Unterschied zu Ausgaben/Kasse: Ausgaben = Eingangsrechnungen von Lieferanten, Einnahmen = Belege zu Zahlungseingängen von Kunden, Kasse = reine Barbewegungen (siehe nächste Seite). Alle drei Module speisen die Auftrags-Nachkalkulation, ersetzen aber keine vollständige Finanzbuchhaltung.